Sedisvakantismus

 

Was ist der Sedisvakantismus?

Was wäre, wenn…? Die Frage, was wäre, wenn ein Papst in Häresie fallen würde oder es schon vor seiner Wahl zu diesem wäre, beschäftigte im Laufe der Kirchengeschichte die größten und bedeutendsten Kirchenväter.

Der Hlg. Robert Bellarmin meinte in seiner Abhandlung „De Pontefice“, daß ein „Papst, der Häretiker ist, automatisch (per se) aufhört Papst und Kopf der Kirche zu sein, genau weil er automatisch aufhört Christ und Mitglied der Kirche zu sein.

Der Hlg. Franz de Sales äußert sich genauso zu diesem Thema, nämlich „wenn je ein Papst explizit häretisch ist, verliert er IPSO FACTO (es braucht dazu weder ein Konzil, noch irgendein kirchliches Verfahren gegen ihn) seine Würde und ist exkommuniziert“.

Der Hlg. Alphons Ligouri, bringt es klipp und klar auf den Punkt: „Wenn je ein Papst, auch als Privatperson, häretisch werden würde, würde er sogleich sein Amt verlieren.“

Heilige Kirchenväter, die sich mit diesem schrecklichen Gedanken eines häretischen „Papstes“ oder eines seines Amtes aufgebenden „Papstes“, beschäftigt haben, kamen alle zu dem gleichen Schluß, das es unmöglich ist, das ein Papst Häretiker sein kann.

„Und so sage ich dir, Du bist Petrus. Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. (Math16, 18).

  • Der Herr spricht hier ganz eindeutig von nur EINER Kirche, die nur die römisch-katholische Kirche ist (die anderen sich als „christlich“ bezeichnenden Konfessionen sind nichts weiter als Ausuferungen der Antikirche Satans)

  • Das Fundament, oder wie es der Herr ausdrückt „der Felsen“, wird Petrus und seine Nachfolger, die Päpste sein

  • das Versprechen Unseres Herrn Jesus Christus, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden, macht deutlich, wie sehr das Petriamt mit der Bewahrung des einzigen reinen katholischen Glaubens zusammenhängt. Man kann also ruhig sagen, daß die Grundlage einen Papst als solchen anzuerkennen, seine Integrität in der katholischen Lehre sein muß. In diesem Sinne definierte auch das I. Vatikanum die Unfehlbarkeit des Papstes, nämlich dass der Papst das Unfehlbarkeitscharisma in Math. 16, 18ff und in Luk. 22, 32 nicht erhalten hat, um Neuerungen einzuführen, sondern um die katholische Wahrheit, die seine Vorgänger gelehrt haben, zu bewahren und zu predigen.

  • Eine genaue Analyse von Math. 16, 18ff zeigt uns also, daß sobald ein Papst Häretiker wäre oder werden würde, die Pforten der Hölle die Kirche überwältigen würden, etwas was nie geschehen kann und wird, da Unser Herr es ja versprochen hat. Es ist also möglich, dass es eine Periode einer außerordentlichen Sedisvakanz gibt, sicherlich als eine Endzeiterscheinung (2Thes. 2), aber es ist völlig unmöglich, daß die Kirche mit einem Häretiker an der Spitze, wie die letzten fünf Pseudopäpste Jason-Roncalli, Menelaus-Montini, Lysimachus-Luciani, Alcimus-Wojtyla, Belzebub-Rattzinger, existiert (was ein Widerspruch in sich wäre, denn die Pforten der Hölle hätten somit die Kirche ja überwältigt).

In Ihrer oft turbulenten Geschichte hatte die Kirche immer mit Feinden von innerhalb, sowie von außerhalb zu kämpfen. Im ersten Millenium kamen die Feinde fast immer aus dem Wirkungsbereich des Konstantinopler Unheilspatriarchats, eines Springbrunnens verschiedenster Häresien wie Arianismus, Nestorianismus, Pelagianismus. Monofisismus und viele mehr.

Nach dem großen Schisma von 1054, indem der Häuptling Satans Michael Cerularius samt Anhang exkommuniziert wurde, begann sicherlich eine Blütezeit für die Kirche, die bis zum Auftauchen Luthers, dieses „wahnsinnigen Häretikers“ (Papst Pius VI am 10.3.1791) dauerte. Der protestantische Satanismus, propagiert von Luther und seiner Legio breitete sich schnell aus und infizierte auch Kleriker bis hinauf in die höchsten Ränge, wie z.B. Kardinal Morone, Pole, Bertano, die von Papst Paul IV und auch vom Hlg. Pius V als gefährliche Häretiker eingestuft wurden. Papst Paul IV verfasst daraufhin seine unfehlbare Bulle „Cum ex apostolatus“ (deutsche Übersetzung folgt später auf www.sedisvakantismus.org), in der er ausdrücklich die Ungültigkeit der Wahl eines Häretikers oder anderer Kirchenfeinde (wie z.B. die erst später auftauchenden Freimaurer) zum Papst, aber auch  den Verlust eines jeglichen Kirchenamtes, darunter auch des Stuhls Petri wegen Abgleitens in die Häresie, ex cathedra und als bis ans Ende aller Zeiten gültig, ausdrückt.

Das Schlimmste, was noch zu kommen hatte, war aber der Modernismus, auf das wir auf unsere Seite noch näher eingehen werden. Mit der französischen Revolution von 1789, einer Entfesselung aller höllischen Kräfte auf einmal, verursacht durch Juden und Freimaurer als treibende Kräfte, wurde wirklich die von Gott gewollte Ordnung aufs Tiefste erschüttert. Die in der Apokalypse beschriebnen „3 Tage“, die dem Teufel und seinem Gefolge gegeben wurden, um die Welt zu verführen und ins Verderben zu stürzen haben 1789 gerade angefangen. Eine neue atheistische Pseudophilosophie mit all ihrem verhängnisvollen Unrat wie Demokratie, falschen Menschenrechten, religiöse Freiheit, Anthropozentrismus etc., wurde von Satan auf die Welt gespeit, mit der Folge, daß diese neuen alten Ideen des ewigen Widersachers wieder einmal auch bei Klerikern, die die katholische Wahrheit nicht liebten, auf fruchtbaren Grund und Boden fand. Anfang des 19. Jahrhunderts begann im Schoße der Kirche das Auftreten der total antikatholischen Pseudophilosophie des Modernismus (von der Novus Ordo Sekte, die nach 1958 den Namen „katholische Kirche“ usurpiert hat, als „theologische Erneurung“ bezeichnet) und stellte, obwohl schon von den Päpsten Gregor XVI, Pius IX, Leo XIII in unzähligen Enzykliken, die wir später noch genauer untersuchen werden, verurteilt, schon Mitte des 19. Jahrhunderts und vor allem am Ende des selben Jahrhunderts eine noch nie gekannte, lebensgefährliche Bedrohung für den mystischen Leib dar. Mit der Beinahewahl des Modernisten Rampolla zum Papst hätte Satan schon 1904, anstatt erst 1958 sich in die Kirche Gottes gesetzt und sich für „Gott“ ausgegeben (2. Thes. 2, 4). Gott sei Dank wurde dies durch die Unerschöpfliche und Unergründliche Gnade Unseres Herrn Jesus Christus, verhindert und mit Kardinal Sarto als Papst Pius X kam ein rechtgläubiger Katholik und fanatischer Antimodernist völlig verdient auf den Thron Petri. Der Hlg. Pius X widmete im Rahmen der zur damaligen Zeit gegebenen Möglichkeiten (Leider Gottes gab es ja die Hlg. Inquisition nicht mehr) alle seine Kraft, den modernistischen Saustall, so gut er nur konnte, auszumisten.

Er verurteilte ex cathedra den Modernismus in seinen Enzykliken „Pascendi Domenici Gregis“ und „Vehementer“, verfasste den berühmten Antimodernisteneid (wird alles später auf dieser Webseite veröffentlicht werden), exkommunizierte explizit (leider nur!) einige Modernisten (hätte er alle explizit exkommuniziert, wären dem sicherlich gut 90% des gesamten damaligen Klerus zum Opfer gefallen, implizit sind sie natürlich alle, durch ihr Festhalten am Modernismus, exkommuniziert) und richtete mit dem besonders rechtgläubigen Mons. Benigni an der Spitze den Sodalitium Pianum, eine Art innerkirchlichen Geheimdienstes, ein, um dem verderblichen Treiben modernistischer „Kleriker“ (?) auf die Spur zu kommen und ihnen in ihrem modernistischen Luziferismus Einhalt zu gebieten. Mit der Wahl des modernistenfreundlichen, aber nicht modernistischen Kardinals della Chiesa zu Papst Benedikt XV (es gibt heute einige, die die Periode zwischen dem Tode des Hlg. Pius X und der Wahl Papst Pius XI, auch als eine Zeit außerordentlicher Sedisvakanz ansehen), wurden alle Errungeschaften, wie der Sodalitium Pianum abgeschafft, was eine unglaubliche Erstärkung der Modernisten unter dem Regnum von Papst Benedikt XV zur Folge hatte. Auch die eingefleischten Antimodernisten wie Papst Pius XI und der vorerst letzte Papst, Papst Pius XII, der nochmals einen verzweifelten Versuch startete, den Modernismus auszumerzen (Enzyklika „Humani generis“), konnten dieses furchtbare Krebsgeschwür des Modernismus, das Papst Pius X als das Sammelbecken aller Häresien beschrieb, nicht mehr aufhalten. Die Prophezeiung des Hlg. Paulus in 2 Thes. 2 und auch die Prophezeiung Unseres Herrn in Math. 24 mußten in Erfüllung gehen, und diese Zeit ist 1958 mit der Wahl des Hochgradfreimaurers des 33. Grades im Rosenkreuzerorden Jason-Roncalli gekommen.

Das Greuel der Verwüstung, das nichts weiter ist, als der Antialtar, dieser sakrilegische Ping-Pong Tisch, an heiligster Stätte zur Verehrung Satans, errichtet, kam nach „Vatikanum“ II und Abschaffung der Hlg. Messe durch Pseudopapst Menelaus-Montini, in die Welt. Eine neue „Messe“, Ausdruck einer neuen apostatischen Novus Ordo Religion, die der einzigen Wahrheit, die es gibt, und die nur die römisch-katholische Kirche besitzt, diametral entgegengestzt ist, wurde auf die perplexen Gläubigen aufgezwungen.

Da aber die katholische Kirche hier auf Erden von den Pforten der Hölle niemals überwältigt wird, reduzierte sie sich langsam auf einen kleinen Restbestand von Klerikern und Gläubigen, die die fünf letzten teuflischen Pseudopäpste, und die von ihnen geleitete Novus Ordo Sekte niemals anerkennen werden, und dem endzeitlichen Antichristen ins Gesicht schreien: Nein, du bist nicht Unser Herr und Gott, auch wenn du dich dafür ausgibst.

Möge die immerwährende Jungfrau Maria,  die Muttergottes, Mittlerin aller Gnaden, die Ihr ergebenen Kinder, in diesen furchtbaren Katakombenzeiten weiterhin unter Ihren Schutzmantel nehmen!

 

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Letzte Änderung: 18-01-2006